Sarah testet aus: iHealth #2

Schlafen liegt wieder im Trend

Vorbei die Zeiten der übernächtigen Business Leute, der LSD gesättigten Partypeople, der Schüler, die das Mittagsschlafen Teil ihrer Persönlichkeit gemacht haben. Schlafen hat es aus der Identitätskriese geschafft: Viel zu schlafen gehört nicht länger in die Welt der Arbeitslosen und Faulenzer, sondern zu einem gesunden Leben einfach dazu. Wer viel schläft ist länger fit, länger Leistungsstark. Ohne Koffein, ohne Aufputscher. Die vorinstallierte Wecker App kommt nun mit der Bedtime Funktion, in der man einstellen kann, wieviel Schlaf man braucht, wann man aufsteht und somit wann man ins Bett gehen sollte. Fummelt man darüber hinaus noch an seinem Handy rum, merkt sich die App das und berechnet die Zeit, die man tatsächlich geschlafen hat. In der Phase, wo ich diese App getestet habe, war gerade die Anarchie in meinem Leben ausgebrochen. Neue Bekanntschaften 😉 , Arbeit ohne Ende, mitten in der Woche nach Berlin, am nächsten Mittag wieder zurück – die Wahrheit sah dann so aus: Durchschnittliche Schlafdauer: 5 Stunden 35 Minuten. Das macht einen dann schon erstmal stutzig. Da ich ohne mit der Wimper zu zucken schon seit vielen Jahren, einfach täglich zu viel Koffein in mich reinkippe, bis mich die Müdigkeit nicht mehr weiter stört, war dieser Fakt tatsächlich ein Weckruf. Sicher habe ich diese App nicht dazu gebracht um zu erkennen, dass ich irgendwie müde bin, aber ich habe sie vielleicht gebraucht um mir zu sagen: Das muss ich besser hinkriegen. Den Schlaf zu vernachlässigen, wenn es mal stressig wird ist das Verschlimmbessern schlecht hin. Mehr Zeit zu haben, diese aber weniger effektiv nutzen zu können ist schlicht weg dämlich.

Außerdem habe ich noch die App Pillow ausprobiert. Gleiches Prinzip, allerdings etwas akkurater, wenn auch gruselig: Diese App nutzt das Mikrofon um zu erkennen ob und wie tief man schläft. Das Handy sollte man neben sich auf das Kissen legen, die App bleibt geöffnet. Mir ist das zu nah. Ich brauche meinen Freiraum und ein Gerät neben mir liegen zu haben, dass zuhört, wie ich schlafe überschreitet eine Grenze, die ich lieber unangetastet lassen möchte.

Wer also eine leichte Version des Schlaftrackings in seinem Leben haben möchte, für den liefert iOS 10, alles was man braucht. Andere Apps hingegen sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Schließlich ist das Schlafen ja keine Wissenschaft, für die man eine Bedienungsanleitung braucht.

 

Wie seht ihr das? Benutzt ihr Schlaftracking Apps? Seit ihr vielleicht sogar Fans von Pillow? Eure Erfahrungen super gerne unten in die Kommentare, oder per Mail an mich.

Ich bin Sarah von sunnyonbehalf und schreibe hier mit Freuden, diese kleine App-Test Kolumne für DigitalAnker. Wenn ihr Kritik, Lob, Wünsche oder Fragen an mich habt, findet ihr meinen Kontakt und ganz viele weitere Stories auf meinem Blog.

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