Vom Wohnzimmer auf den Mount Everest

Weiß. Die unendlichen Weiten des Himalaya. Hobbybergsteigerin Teresa Sickert war drauf, ganz weit oben – auf dem Mount Everest. Natürlich musste sie lange trainieren, aber das Training hielt sich trotzdem in Grenzen. Wie jetzt? Einfach mal so auf den Mount Everest? Ach, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass es sich um Virtual Reality handelt. Aber was macht das schon für einen Unterschied? Man besteigt den Berg ja trotzdem, jedoch nur im eigenen Wohnzimmer zu Hause mit dem Spiel „Everest VR“.

Dass Virtual Reality unglaublich viele Fantasien wahr werden lässt ist mittlerweile wirklich kein Geheimnis mehr. Den größten Berg der Erde aber einfach mal so zu besteigen und sich für einen winzigen Augenblick lang wie Reinhold Messner zu fühlen, das reizt irgendwie schon. Der tiefblaue Himmel, die schneeweißen Gipfel, der rastlose Atem. Genau das wollte auch Terese Sickert und jetzt berichtete sie bei „Spiegel Online“.

Die Landschaft sei unglaublich schön, berichtet sie. „Die bunten Gebetsfahnen flattern an den buddhistischen Schreinen im Wind. Das Licht ist gleißend. Man schaut über eine endlose, weiße Schneelandschaft. Mega!“ Aber das Spiel hat auch seine Schwächen. Als sie an einer 600 Meter tiefen Eisspalte angelangt, dem sogenannten Khumbu Eisbruch, fehlt einfach die Angst. Die Angst vor dem Absturz, das Zittern des Körpers, die lebensgefährliche Kälte. Auch den langen Einstieg in das Spiel habe sie nicht gebraucht: „Vom Camp Four zum Hillary Step mache ich nur ein paar minimale Manöver, für die ich das öde Training nicht gebraucht hätte.“

Das alles hat aber auch seinen Vorteil, denn wer kann schon einfach mal eben so in 30 Minuten einen 8848 Meter hohen Berg besteigen? Alles in allem ist die Erfahrung es also wert. Besonders Bergliebhaber dürfen sich über „Everest VR“ freuen.

Hier noch ein paar Eindrücke aus „Everest VR“:

Quellen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/everest-vr-atemberaubende-panoramen-kein-naturerlebnis-a-1108161.html

 

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